Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Remind Your Balance
Inhaber: Jürgen Karwath
Stand: 29. September 2026

§ 1 Anbieter und Geltungsbereich

(1) Anbieter und Vertragspartner ist:

Remind Your Balance
Inhaber: Jürgen Karwath
Zweibörnstraße 4
65189 Wiesbaden
Deutschland

Telefon: +49 1520 7682509
E-Mail: juergen.karwath@remind-your-balance.de
Website: https://www.remind-your-balance.de

(2) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle unmittelbar zwischen dem Anbieter und seinen Kunden geschlossenen Verträge über Trainings, Seminare, Workshops, Vorträge, Coachings, Online-LIVE-Veranstaltungen und vergleichbare Leistungen.

(3) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten sowohl gegenüber Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB als auch gegenüber Unternehmern im Sinne des § 14 BGB. Soweit einzelne Regelungen ausschließlich für Verbraucher oder Unternehmer gelten, wird darauf ausdrücklich hingewiesen.

(4) Individuelle Vereinbarungen zwischen dem Anbieter und dem Kunden haben Vorrang vor diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Gesetzlich zwingende Vorschriften bleiben unberührt.

(5) Abweichende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zugestimmt hat.

(6) Für Leistungen, die über die FFH Academy oder andere selbstständige Veranstalter beziehungsweise Vermittlungsplattformen gebucht werden, gelten deren Vertrags- und Teilnahmebedingungen. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für solche Buchungen nur, wenn Remind Your Balance ausdrücklich als unmittelbarer Vertragspartner benannt wird.

§ 2 Leistungsangebot

(1) Der Anbieter erbringt insbesondere folgende Leistungen:

a) Trainings, Seminare, Workshops und Vorträge für Unternehmen, Organisationen und öffentliche Einrichtungen,

b) offene Seminare und Workshops für Einzelpersonen,

c) Einzel- und Gruppencoachings,

d) Online-LIVE-Veranstaltungen,

e) Veranstaltungen und Übungen zu Resilienz, Stressmanagement, Achtsamkeit, Meditation, Entspannung, Kommunikation, Selbstführung, Mentaltraining und persönlicher Entwicklung.

(2) Inhalt, Umfang, Dauer, Veranstaltungsform, Veranstaltungsort, Zielgruppe und Vergütung ergeben sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung, dem individuellen Angebot oder der Buchungsbestätigung.

(3) Individuelle Angebote und schriftlich vereinbarte Leistungsbeschreibungen gehen den allgemeinen Angaben auf der Website und diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen vor.

(4) Der Anbieter ist berechtigt, zur Durchführung einzelner Leistungen fachlich geeignete Referenten, Kooperationspartner oder sonstige Erfüllungsgehilfen einzusetzen, sofern die Leistung nicht ausdrücklich als persönlich durch Jürgen Karwath zu erbringende Leistung vereinbart wurde.

(5) Ein bestimmter persönlicher, gesundheitlicher, beruflicher oder wirtschaftlicher Erfolg wird nicht geschuldet. Der Erfolg der angebotenen Leistungen hängt insbesondere von der individuellen Ausgangssituation und der aktiven Mitwirkung der Teilnehmer ab.

§ 3 Vertragsschluss

(1) Die Darstellung von Leistungen auf der Website, in sozialen Medien, in Flyern, Broschüren oder sonstigen Informationsmedien stellt noch kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine unverbindliche Einladung zur Anfrage oder Buchung.

(2) Eine Anfrage oder Buchung kann insbesondere über das Kontaktformular, per E-Mail, telefonisch oder auf einem anderen ausdrücklich angebotenen Kommunikationsweg erfolgen.

(3) Mit einer verbindlichen Anmeldung oder der Annahme eines individuellen Angebots gibt der Kunde ein Angebot zum Abschluss eines Vertrages ab.

(4) Der Vertrag kommt zustande, sobald der Anbieter die Buchung oder Beauftragung in Textform bestätigt. Eine automatisch erzeugte Eingangsbestätigung stellt noch keine Annahme des Vertragsangebots dar, sofern darin nicht ausdrücklich etwas anderes erklärt wird.

(5) Bei individuell erstellten Angeboten kommt der Vertrag durch die fristgerechte Annahme des Angebots durch den Kunden zustande. Ist im Angebot eine Bindungs- oder Annahmefrist angegeben, kann das Angebot nur innerhalb dieser Frist angenommen werden.

(6) Erfolgt keine gesonderte Bestätigung, kommt der Vertrag spätestens mit Beginn der vereinbarten Leistung zustande.

(7) Bucht ein Kunde eine Leistung für eine andere Person oder für mehrere Teilnehmer, bleibt der Kunde Vertragspartner und ist zur Zahlung der vereinbarten Vergütung verpflichtet.

(8) Verträge über die Teilnahme minderjähriger Personen werden ausschließlich mit deren gesetzlichen Vertretern oder mit einer zur Buchung berechtigten Institution geschlossen.

§ 4 Preise, Rechnungsstellung und Zahlungsbedingungen

(1) Es gelten die Preise und Vergütungen, die in der jeweiligen Leistungsbeschreibung, im individuellen Angebot oder in der Buchungsbestätigung angegeben sind.

(2) Alle gegenüber Verbrauchern genannten Preise sind Endpreise. Der Anbieter nimmt derzeit die Kleinunternehmerregelung gemäß § 19 Umsatzsteuergesetz in Anspruch. Umsatzsteuer wird daher nicht gesondert ausgewiesen.

(3) Gegenüber Unternehmern gelten die im individuellen Angebot genannten Preise und Abrechnungsbedingungen. Reisekosten, Übernachtungskosten, Raummieten, Materialkosten und sonstige Auslagen werden nur berechnet, wenn dies vor Vertragsschluss vereinbart wurde.

(4) Rechnungen werden grundsätzlich elektronisch per E-Mail übermittelt. Der Kunde ist dafür verantwortlich, eine zutreffende und erreichbare E-Mail-Adresse anzugeben.

(5) Rechnungen sind innerhalb von 14 Kalendertagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig, sofern in der Rechnung, im Angebot oder in der Buchungsbestätigung keine andere Zahlungsfrist angegeben ist.

(6) Der Anbieter kann bei Veranstaltungen, Coachings oder individuell vereinbarten Leistungen eine angemessene Vorauszahlung verlangen, wenn dies vor Vertragsschluss mitgeteilt oder individuell vereinbart wurde.

(7) Die Zahlung erfolgt über die in der Rechnung oder Buchungsbestätigung angegebenen Zahlungsmöglichkeiten.

(8) Gerät der Kunde in Zahlungsverzug, gelten die gesetzlichen Bestimmungen. Der Anbieter kann noch nicht erbrachte Leistungen bis zum Ausgleich fälliger Forderungen zurückhalten, soweit dies unter Berücksichtigung der beiderseitigen Interessen angemessen und gesetzlich zulässig ist.

§ 5 Durchführung der Leistungen und Mitwirkungspflichten

(1) Der Anbieter erbringt die vereinbarten Leistungen mit fachlicher Sorgfalt auf Grundlage der jeweiligen Leistungsbeschreibung und der individuell getroffenen Vereinbarungen.

(2) Der Anbieter kann Inhalte, Methoden, Übungen, Abläufe oder eingesetzte Medien an die Bedürfnisse der Teilnehmer und den Verlauf der Veranstaltung anpassen, sofern der wesentliche Charakter und das vereinbarte Ziel der Leistung erhalten bleiben.

(3) Die Teilnehmer sind für ihre aktive und eigenverantwortliche Mitwirkung verantwortlich. Sie entscheiden selbst, in welchem Umfang sie sich an Gesprächen, Reflexionen, Übungen, Meditationen oder Entspannungsverfahren beteiligen.

(4) Teilnehmer sollen den Anbieter vor Beginn der Leistung über Umstände informieren, die für eine sichere Teilnahme erkennbar von Bedeutung sind. Eine Verpflichtung zur Offenlegung medizinischer Diagnosen besteht nicht.

(5) Alle Teilnehmer sind zu einem respektvollen und störungsfreien Verhalten verpflichtet. Bei erheblichen oder wiederholten Störungen, Beleidigungen, Diskriminierungen, Gefährdungen oder sonstigen schwerwiegenden Pflichtverletzungen kann der Anbieter einen Teilnehmer nach vorheriger Abmahnung von der weiteren Teilnahme ausschließen. Bei besonders schwerwiegenden Vorfällen ist ein sofortiger Ausschluss zulässig.

(6) Bei Leistungen für Unternehmen oder Organisationen stellt der Kunde die vereinbarten Räume, technischen Voraussetzungen und organisatorischen Rahmenbedingungen rechtzeitig zur Verfügung, sofern im Angebot nichts anderes vereinbart wurde.

(7) Verzögerungen oder Einschränkungen, die durch verspätete, unvollständige oder unterlassene Mitwirkung des Kunden entstehen, gehen nicht zulasten des Anbieters. Gesetzliche Rechte des Kunden bleiben unberührt.

§ 6 Präsenz- und Onlineveranstaltungen

(1) Präsenzveranstaltungen finden an dem in der Leistungsbeschreibung, im Angebot oder in der Buchungsbestätigung genannten Veranstaltungsort statt.

(2) Die Teilnehmer sind dafür verantwortlich, rechtzeitig am Veranstaltungsort zu erscheinen. Individuelle Anreise-, Übernachtungs- und Verpflegungskosten tragen die Teilnehmer selbst, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.

(3) Bei Onlineveranstaltungen erfolgt die Teilnahme über die vom Anbieter mitgeteilte Videokonferenz- oder Onlineplattform, insbesondere über Zoom oder einen vergleichbaren Dienst.

(4) Die Zugangsdaten zu einer Onlineveranstaltung werden rechtzeitig vor dem Termin an die vom Kunden angegebene E-Mail-Adresse übermittelt. Zugangsdaten sind ausschließlich für die angemeldeten Teilnehmer bestimmt und dürfen nicht ohne Zustimmung des Anbieters an Dritte weitergegeben werden.

(5) Der Teilnehmer ist dafür verantwortlich, die technischen Voraussetzungen für die Teilnahme zu schaffen. Hierzu gehören insbesondere eine stabile Internetverbindung, ein geeignetes Endgerät, eine aktuelle Softwareversion sowie eine funktionierende Audioausgabe.

(6) Der Anbieter ist nicht für technische Störungen verantwortlich, die aus dem Verantwortungsbereich des Teilnehmers oder eines von ihm eingesetzten Internet- oder Telekommunikationsanbieters stammen.

(7) Treten technische Störungen im Verantwortungsbereich des Anbieters oder der eingesetzten Onlineplattform auf und kann die Veranstaltung deshalb nicht oder nicht sinnvoll durchgeführt werden, wird der Anbieter eine angemessene Ersatzlösung anbieten. Diese kann insbesondere in einer Fortsetzung, einem Ersatztermin oder einer zeitanteiligen Erstattung bestehen.

(8) Ein Anspruch auf eine Aufzeichnung der Veranstaltung besteht nicht. Bild-, Ton- oder Bildschirmaufnahmen durch Teilnehmer sind nur mit vorheriger ausdrücklicher Zustimmung des Anbieters und aller erkennbar betroffenen Personen zulässig.

§ 7 Coaching

(1) Coaching ist ein zeitlich begrenzter, ziel- und lösungsorientierter Prozess. Inhalt, Zielsetzung, Umfang, Dauer und Vergütung werden vor Beginn des Coachings vereinbart.

(2) Der Coach unterstützt den Kunden bei der Reflexion, Entscheidungsfindung und Entwicklung eigener Handlungsmöglichkeiten. Entscheidungen und deren Umsetzung liegen in der Verantwortung des Kunden.

(3) Ein bestimmtes Ergebnis oder ein bestimmter persönlicher, beruflicher, gesundheitlicher oder wirtschaftlicher Erfolg wird nicht geschuldet.

(4) Coaching, Mentaltraining, Meditation, Entspannungsverfahren und Hypnoseangebote des Anbieters stellen keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung dar. Sie ersetzen insbesondere keine ärztliche Diagnose, Psychotherapie, medizinische Behandlung oder notwendige Krisenintervention.

(5) Bestehen körperliche oder psychische Erkrankungen beziehungsweise entsprechende Beschwerden, ist der Kunde dafür verantwortlich, vor einer Teilnahme ärztlichen oder psychotherapeutischen Rat einzuholen, soweit dies erforderlich erscheint.

(6) Der Kunde kann einen Coachingprozess jederzeit beenden. Bereits vereinbarte Termine und entstandene Vergütungsansprüche richten sich nach den nachfolgenden Stornierungsregelungen und den gesetzlichen Bestimmungen.

(7) Inhalte aus Coachings werden vertraulich behandelt. Hiervon ausgenommen sind gesetzliche Offenlegungspflichten, eine ausdrückliche Einwilligung des Kunden oder Situationen, in denen eine Offenlegung zur Abwehr einer gegenwärtigen erheblichen Gefahr für Leib oder Leben erforderlich ist.

§ 8 Stornierung durch den Kunden

(1) Eine Stornierung muss in Textform, insbesondere per E-Mail, erfolgen. Maßgeblich für die Berechnung der Frist ist der Eingang der Stornierung beim Anbieter.

(2) Gesetzliche Widerrufsrechte von Verbrauchern bleiben von den nachfolgenden Stornierungsregelungen unberührt. Die Stornierungsregelungen gelten insbesondere nach Ablauf der Widerrufsfrist oder wenn kein gesetzliches Widerrufsrecht besteht.

(3) Für direkt beim Anbieter gebuchte offene Seminare, Workshops und Online-LIVE-Veranstaltungen gelten folgende Stornierungspauschalen:

a) bis einschließlich 14 Kalendertage vor Veranstaltungsbeginn: kostenfrei,

b) 13 bis 7 Kalendertage vor Veranstaltungsbeginn: 50 Prozent der vereinbarten Teilnahmegebühr,

c) ab 6 Kalendertagen vor Veranstaltungsbeginn oder bei Nichterscheinen: 80 Prozent der vereinbarten Teilnahmegebühr.

Bei Veranstaltungsreihen ist der Beginn des ersten vereinbarten Termins maßgeblich. Nach Beginn einer Veranstaltungsreihe besteht bei einem vorzeitigen Ausscheiden grundsätzlich kein Anspruch auf anteilige Erstattung, sofern der Anbieter die vereinbarten Leistungen weiterhin bereitstellt.

(4) Für einzeln vereinbarte Coachingtermine gelten folgende Stornierungspauschalen:

a) bis 48 Stunden vor dem vereinbarten Termin: kostenfrei,

b) weniger als 48 Stunden, jedoch mindestens 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin: 50 Prozent der vereinbarten Vergütung,

c) weniger als 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin oder bei Nichterscheinen: 100 Prozent der vereinbarten Vergütung.

(5) Für individuell beauftragte Trainings, Workshops, Vorträge, Firmenseminare und Inhouse-Veranstaltungen gelten folgende Stornierungspauschalen:

a) bis einschließlich 28 Kalendertage vor Veranstaltungsbeginn: kostenfrei,

b) 27 bis 15 Kalendertage vor Veranstaltungsbeginn: 25 Prozent der vereinbarten Vergütung,

c) 14 bis 8 Kalendertage vor Veranstaltungsbeginn: 50 Prozent der vereinbarten Vergütung,

d) ab 7 Kalendertagen vor Veranstaltungsbeginn: 80 Prozent der vereinbarten Vergütung.

Bereits entstandene und nicht mehr stornierbare Fremdkosten, insbesondere für Reisen, Übernachtungen, Räume oder speziell beschaffte Materialien, können zusätzlich berechnet werden, soweit sie nicht bereits durch die Stornierungspauschale abgegolten sind und dem Kunden gegenüber nachgewiesen werden.

(6) Dem Kunden bleibt in allen Fällen ausdrücklich der Nachweis gestattet, dass dem Anbieter kein Schaden oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.

(7) Kann der frei gewordene Termin oder Teilnahmeplatz anderweitig gleichwertig vergeben werden, werden die dadurch erzielten Einnahmen und ersparten Aufwendungen zugunsten des Kunden berücksichtigt.

(8) Abweichende, individuell vereinbarte Stornierungsbedingungen, insbesondere bei umfangreichen Unternehmensaufträgen oder mehrteiligen Projekten, gehen diesen Regelungen vor.

§ 9 Ersatzteilnehmer und Umbuchung

(1) Der Kunde kann für eine gebuchte offene Veranstaltung grundsätzlich einen geeigneten Ersatzteilnehmer benennen, sofern dies dem Anbieter spätestens vor Veranstaltungsbeginn in Textform mitgeteilt wird.

(2) Die Benennung eines Ersatzteilnehmers ist kostenfrei. Voraussetzung ist, dass der Ersatzteilnehmer die für die Veranstaltung genannten Teilnahmevoraussetzungen erfüllt und der Wechsel organisatorisch noch umgesetzt werden kann.

(3) Bei mehrteiligen Veranstaltungen oder Online-LIVE-Reihen gilt die Benennung grundsätzlich für die gesamte Veranstaltungsreihe. Ein wechselnder Einsatz verschiedener Teilnehmer an einzelnen Terminen ist nur mit vorheriger Zustimmung des Anbieters zulässig.

(4) Bei Coachings und anderen Leistungen, die erkennbar auf eine bestimmte Person und deren individuelle Situation zugeschnitten sind, ist die Benennung eines Ersatzteilnehmers ausgeschlossen.

(5) Ein Anspruch auf Umbuchung auf einen anderen Termin oder eine andere Veranstaltung besteht nicht. Der Anbieter kann einer Umbuchung zustimmen, wenn ein geeigneter Ersatztermin verfügbar ist und keine erheblichen organisatorischen Gründe entgegenstehen.

(6) Wird einer Umbuchung zugestimmt, werden bereits geleistete Zahlungen auf die neue Buchung angerechnet. Entstehen durch die Umbuchung nachweisbare zusätzliche Kosten, werden diese vor der verbindlichen Umbuchung mitgeteilt.

(7) Die Verschiebung eines Coachingtermins gilt als kostenfreie Terminänderung, wenn sie mindestens 48 Stunden vor dem vereinbarten Termin abgestimmt wird. Bei späteren Terminänderungen gelten die Stornierungsregelungen des § 8 Absatz 4, sofern keine abweichende Kulanzvereinbarung getroffen wird.

§ 10 Absage und Änderungen durch den Anbieter

(1) Der Anbieter kann eine Veranstaltung aus wichtigem sachlichem Grund absagen oder verschieben. Ein solcher Grund liegt insbesondere vor bei Erkrankung oder unvorhersehbarem Ausfall des vorgesehenen Trainers, Ausfall des Veranstaltungsortes, erheblichen technischen Störungen, behördlichen Anordnungen oder dem Nichterreichen einer zuvor mitgeteilten Mindestteilnehmerzahl.

(2) Der Anbieter informiert die Kunden und Teilnehmer über eine Absage, Verschiebung oder wesentliche Änderung unverzüglich über die bei der Buchung angegebenen Kontaktdaten.

(3) Der Anbieter kann bei Verhinderung eines vorgesehenen Trainers einen fachlich geeigneten Ersatztrainer einsetzen, sofern die persönliche Durchführung durch Jürgen Karwath nicht ausdrücklich vereinbart wurde und der Einsatz für den Kunden zumutbar ist.

(4) Bei einer Verschiebung wird dem Kunden ein angemessener Ersatztermin angeboten. Kann oder möchte der Kunde den Ersatztermin nicht wahrnehmen, kann er vom Vertrag zurücktreten und erhält bereits gezahlte Vergütungen für die noch nicht erbrachte Leistung zurück.

(5) Eine Änderung von einer Präsenzveranstaltung zu einer Onlineveranstaltung oder umgekehrt erfolgt nur mit Zustimmung des Kunden, sofern diese Veranstaltungsform nicht bereits als mögliche Alternative vereinbart wurde.

(6) Wird eine Veranstaltung endgültig abgesagt und keine gleichwertige Ersatzleistung vereinbart, werden bereits gezahlte Teilnahmegebühren oder Vergütungen für die ausgefallene Leistung vollständig erstattet.

(7) Weitergehende Ansprüche, insbesondere auf Ersatz von Reise-, Übernachtungs- oder sonstigen Folgekosten, richten sich nach den gesetzlichen Vorschriften und den Haftungsregelungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Der Abschluss stornierbarer Reise- und Übernachtungsbuchungen wird empfohlen.

§ 11 Höhere Gewalt

(1) Kann eine vereinbarte Leistung aufgrund eines Ereignisses nicht oder nur wesentlich eingeschränkt erbracht werden, das außerhalb des zumutbaren Einflussbereichs einer Vertragspartei liegt, gelten die gesetzlichen Vorschriften unter Berücksichtigung der nachfolgenden Regelungen.

(2) Als Ereignisse höherer Gewalt kommen insbesondere Naturereignisse, behördliche Anordnungen, erhebliche Verkehrsstörungen, flächendeckende Ausfälle von Energie- oder Kommunikationssystemen, Epidemien, Pandemien, Krieg, Terrorlagen, Arbeitskämpfe oder vergleichbare unvorhersehbare und unabwendbare Ereignisse in Betracht.

(3) Die betroffene Vertragspartei informiert die andere Vertragspartei unverzüglich über das Ereignis und dessen voraussichtliche Auswirkungen auf die vereinbarte Leistung.

(4) Soweit möglich und zumutbar, bemühen sich die Vertragsparteien zunächst um eine geeignete Ersatzlösung. Diese kann insbesondere in einer Terminverschiebung, einer Anpassung des Leistungsumfangs oder – mit Zustimmung des Kunden – einem Wechsel des Veranstaltungsformats bestehen.

(5) Kann die Leistung dauerhaft nicht erbracht werden oder ist ein Festhalten am Vertrag für eine Vertragspartei unzumutbar, kann der Vertrag hinsichtlich der noch nicht erbrachten Leistungen beendet werden. Bereits geleistete Zahlungen werden insoweit zurückerstattet.

(6) Schadensersatzansprüche wegen der durch höhere Gewalt verursachten Nichterfüllung oder Verzögerung bestehen nur nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen und der Haftungsregelungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

§ 12 Urheber- und Nutzungsrechte

(1) Die vom Anbieter bereitgestellten Unterlagen, Präsentationen, Arbeitsblätter, Konzepte, Texte, Audioinhalte, Grafiken und sonstigen Materialien sind urheberrechtlich oder durch andere Schutzrechte geschützt, soweit die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür vorliegen.

(2) Der Kunde und die Teilnehmer erhalten das einfache, nicht übertragbare Recht, die bereitgestellten Materialien für die eigene persönliche Nutzung und zur Nachbereitung der gebuchten Leistung zu verwenden.

(3) Bei Leistungen für Unternehmen und Organisationen dürfen die Materialien ausschließlich von den Teilnehmern genutzt werden, für die sie im Rahmen des vereinbarten Auftrags bereitgestellt wurden. Eine Weitergabe innerhalb des Unternehmens an weitere Personen bedarf der vorherigen Zustimmung des Anbieters, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.

(4) Ohne vorherige Zustimmung des Anbieters ist es insbesondere nicht gestattet, die bereitgestellten Materialien vollständig oder teilweise

a) zu vervielfältigen oder an Dritte weiterzugeben,

b) öffentlich zugänglich zu machen oder im Internet beziehungsweise in sozialen Netzwerken zu veröffentlichen,

c) zu verkaufen, zu vermieten oder anderweitig kommerziell zu verwerten,

d) für eigene Seminare, Trainings, Coachings, Kurse oder vergleichbare Angebote zu übernehmen oder

e) inhaltlich zu bearbeiten und anschließend als eigene Leistung zu verbreiten.

(5) Zwingende gesetzliche Nutzungsrechte und gesetzlich erlaubte Nutzungen bleiben unberührt.

(6) Die Bezeichnungen „Remind Your Balance“, „RMB“ sowie die dazugehörigen Logos und Gestaltungselemente dürfen nur mit vorheriger Zustimmung des Anbieters für eigene geschäftliche oder öffentliche Zwecke verwendet werden.

§ 13 Foto-, Video- und Audioaufnahmen

(1) Foto-, Video- oder Audioaufnahmen, auf denen Teilnehmer erkennbar oder hörbar sind, werden durch den Anbieter nur angefertigt, wenn dies vorab angekündigt wurde und eine geeignete rechtliche Grundlage besteht.

(2) Soweit eine Einwilligung erforderlich ist, wird diese gesondert, freiwillig und zweckbezogen eingeholt. Die Einwilligung regelt insbesondere die Art der Aufnahmen, den Verwendungszweck, die vorgesehenen Veröffentlichungswege und eine mögliche Weitergabe an beteiligte Kooperationspartner.

(3) Eine erteilte datenschutzrechtliche Einwilligung kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden. Die Rechtmäßigkeit einer Verarbeitung, die vor dem Widerruf erfolgt ist, bleibt davon unberührt.

(4) Die Ablehnung oder der Widerruf einer freiwilligen Einwilligung hat grundsätzlich keine Nachteile für die Teilnahme. Etwas anderes gilt nur, wenn die Anfertigung von Aufnahmen erkennbarer und vor Vertragsschluss ausdrücklich mitgeteilter Bestandteil des gebuchten Veranstaltungsformats ist.

(5) Teilnehmer dürfen ohne vorherige ausdrückliche Zustimmung des Anbieters und aller betroffenen Personen keine Foto-, Video-, Audio- oder Bildschirmaufnahmen während Veranstaltungen, Coachings oder Onlineformaten anfertigen.

(6) Die Veröffentlichung oder Weitergabe von Aufnahmen, auf denen andere Teilnehmer, der Anbieter, Veranstaltungsinhalte oder geschützte Materialien erkennbar beziehungsweise hörbar sind, ist ohne entsprechende Zustimmung unzulässig.

(7) Gesonderte Vereinbarungen für Film-, Medien- oder Dokumentationsprojekte gehen diesen allgemeinen Regelungen vor.

§ 14 Vertraulichkeit

(1) Der Anbieter behandelt persönliche und geschäftliche Informationen, die ihm im Rahmen von Coachings, Trainings, Workshops oder sonstigen Leistungen anvertraut werden, vertraulich.

(2) Die Vertraulichkeitspflicht gilt nicht, soweit

a) die betroffene Person ausdrücklich in eine Weitergabe eingewilligt hat,

b) die Information bereits öffentlich bekannt ist,

c) eine gesetzliche Offenlegungs- oder Auskunftspflicht besteht oder

d) eine Offenlegung zur Abwehr einer gegenwärtigen erheblichen Gefahr für Leib oder Leben erforderlich ist.

(3) Teilnehmer an Gruppenveranstaltungen sind verpflichtet, persönliche Äußerungen, Erfahrungen und Informationen anderer Teilnehmer vertraulich zu behandeln und nicht ohne deren Zustimmung an außenstehende Personen weiterzugeben.

(4) Bei Buchungen durch Unternehmen oder Organisationen informiert der Kunde die von ihm benannten Teilnehmer über die Verpflichtung zum respektvollen und vertraulichen Umgang mit persönlichen Beiträgen anderer Teilnehmer.

(5) Bei Gruppenveranstaltungen kann der Anbieter trotz entsprechender Hinweise und organisatorischer Maßnahmen nicht vollständig gewährleisten, dass andere Teilnehmer ihrer Vertraulichkeitspflicht nachkommen. Der Anbieter haftet für Pflichtverletzungen anderer Teilnehmer nur nach den gesetzlichen Vorschriften.

(6) Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse des Kunden, die im Rahmen einer Unternehmensleistung bekannt werden, werden vertraulich behandelt und ausschließlich zur Durchführung des vereinbarten Auftrags verwendet.

(7) Gesetzliche Datenschutzbestimmungen und gesondert vereinbarte Vertraulichkeitsregelungen bleiben unberührt.

§ 15 Gesundheitliche Hinweise und Abgrenzung zu medizinischen und therapeutischen Leistungen

(1) Die Leistungen des Anbieters dienen insbesondere der Wissensvermittlung, Prävention, persönlichen Entwicklung, Selbstreflexion, Entspannung und Förderung individueller Handlungskompetenzen.

(2) Trainings, Coachings, Meditationen, Entspannungsverfahren, Mentaltraining und Hypnoseangebote stellen keine medizinische, heilkundliche, psychiatrische oder psychotherapeutische Behandlung dar. Es werden keine Diagnosen gestellt und keine Heilung oder Linderung von Krankheiten versprochen.

(3) Die Leistungen ersetzen keine Untersuchung oder Behandlung durch Ärzte, Psychotherapeuten, Heilpraktiker oder andere entsprechend qualifizierte Fachpersonen.

(4) Bei bestehenden oder vermuteten körperlichen beziehungsweise psychischen Erkrankungen, akuten Beschwerden, einer Schwangerschaft oder sonstigen gesundheitlichen Unsicherheiten ist der Teilnehmer dafür verantwortlich, vor der Teilnahme fachlichen medizinischen oder therapeutischen Rat einzuholen, soweit dies nach den persönlichen Umständen angezeigt ist.

(5) Teilnehmer entscheiden eigenverantwortlich, ob und in welchem Umfang sie an einzelnen Übungen teilnehmen. Übungen dürfen jederzeit unterbrochen oder beendet werden, wenn Unwohlsein, Überforderung oder andere Beschwerden auftreten.

(6) Der Anbieter kann die Teilnahme an einzelnen Übungen oder Leistungen ablehnen beziehungsweise unterbrechen, wenn konkrete Anhaltspunkte dafür bestehen, dass eine sichere oder verantwortbare Durchführung nicht gewährleistet ist.

(7) Die angebotenen Leistungen sind nicht für akute medizinische oder psychische Krisensituationen bestimmt. In solchen Situationen sind unverzüglich geeignete ärztliche, psychotherapeutische oder andere professionelle Hilfsangebote in Anspruch zu nehmen.

§ 16 Haftung

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt

a) bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit,

b) bei schuldhafter Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit,

c) nach den Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes,

d) bei arglistigem Verschweigen eines Mangels sowie

e) im Umfang einer ausdrücklich übernommenen Garantie.

(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht haftet der Anbieter auf den vertragstypischen, bei Vertragsschluss vorhersehbaren Schaden. Wesentliche Vertragspflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.

(3) Bei leicht fahrlässiger Verletzung anderer als der in Absatz 2 genannten Pflichten ist die Haftung ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.

(4) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter, Beschäftigten, freien Mitarbeiter, Referenten und sonstigen Erfüllungsgehilfen des Anbieters.

(5) Der Anbieter haftet nicht für Entscheidungen oder Handlungen, die ein Teilnehmer eigenverantwortlich auf Grundlage persönlicher Erkenntnisse oder allgemeiner Veranstaltungsinhalte trifft, sofern der Anbieter keine vertragliche Pflicht verletzt hat.

(6) Für persönliche Gegenstände der Teilnehmer gelten die gesetzlichen Haftungsbestimmungen.

(7) Zwingende gesetzliche Haftungsansprüche bleiben in jedem Fall unberührt.

§ 17 Widerrufsrecht für Verbraucher

(1) Verbrauchern steht bei außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen und bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich das gesetzliche Widerrufsrecht zu, soweit keine gesetzliche Ausnahme eingreift.

(2) Verbraucher werden vor Vertragsschluss gesondert über die Bedingungen, Fristen und das Verfahren zur Ausübung des Widerrufsrechts informiert. Sie erhalten außerdem das gesetzlich vorgesehene Muster-Widerrufsformular.

(3) Verlangt ein Verbraucher ausdrücklich, dass der Anbieter bereits vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der vereinbarten Dienstleistung beginnt, kann der Verbraucher im Falle eines späteren Widerrufs zur Zahlung eines angemessenen Betrags für die bis zum Widerruf bereits erbrachten Leistungen verpflichtet sein. Voraussetzung ist, dass der Verbraucher ordnungsgemäß über diese Rechtsfolge informiert wurde.

(4) Das Widerrufsrecht bei einem Vertrag über Dienstleistungen erlischt vollständig, wenn der Anbieter die Dienstleistung vollständig erbracht hat und mit der Ausführung erst begonnen hat, nachdem der Verbraucher hierzu ausdrücklich zugestimmt und gleichzeitig bestätigt hat, dass ihm bekannt ist, dass er sein Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung verliert.

(5) Gesetzliche Ausnahmen vom Widerrufsrecht bleiben unberührt. Ob eine Ausnahme besteht, richtet sich nach der Art der konkret gebuchten Leistung und den gesetzlichen Voraussetzungen.

(6) Die in diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen enthaltenen Stornierungsregelungen schränken ein bestehendes gesetzliches Widerrufsrecht nicht ein.

§ 18 Datenschutz

(1) Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten ausschließlich im Einklang mit den geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen.

(2) Personenbezogene Daten werden insbesondere verarbeitet, soweit dies zur Bearbeitung von Anfragen, zur Anbahnung und Durchführung von Verträgen, zur Organisation von Veranstaltungen, zur Rechnungsstellung und zur Kommunikation mit Kunden und Teilnehmern erforderlich ist.

(3) Weitere Informationen über Art, Umfang, Zweck, Rechtsgrundlagen und Dauer der Datenverarbeitung sowie über die Rechte betroffener Personen enthält die Datenschutzerklärung des Anbieters:

https://www.remind-your-balance.de/datenschutzerklarung/

(4) Besondere Kategorien personenbezogener Daten, insbesondere Gesundheitsdaten, sollen nur mitgeteilt werden, wenn dies für die sichere oder vereinbarte Durchführung einer Leistung erforderlich ist. Soweit gesetzlich notwendig, wird vor der Verarbeitung eine ausdrückliche Einwilligung eingeholt.

(5) Bucht ein Unternehmen oder eine Organisation eine Leistung für mehrere Teilnehmer und übermittelt hierfür personenbezogene Daten, ist der Kunde dafür verantwortlich, dass die Übermittlung rechtmäßig erfolgt und die betroffenen Personen die erforderlichen Informationen erhalten.

(6) Bei Onlineveranstaltungen können die zur Durchführung eingesetzten Videokonferenz- oder Kommunikationsdienste personenbezogene Daten verarbeiten. Nähere Informationen ergeben sich aus der Datenschutzerklärung und den Hinweisen zur jeweils eingesetzten Plattform.

(7) Eine Nutzung personenbezogener Daten zu Werbezwecken erfolgt nur, wenn hierfür eine gesetzliche Grundlage oder eine wirksame Einwilligung besteht.

§ 19 Verbraucherstreitbeilegung

Der Anbieter ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

§ 20 Rechtswahl, Gerichtsstand und Schlussbestimmungen

(1) Für das Vertragsverhältnis gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

(2) Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit ihnen dadurch nicht der Schutz zwingender Bestimmungen des Staates entzogen wird, in dem sie ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben.

(3) Ist der Kunde Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Wiesbaden ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit dem Vertragsverhältnis.

(4) Dasselbe gilt, wenn der Kunde keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland hat oder seinen Wohn- beziehungsweise Geschäftssitz nach Vertragsschluss ins Ausland verlegt, soweit eine Gerichtsstandsvereinbarung gesetzlich zulässig ist.

(5) Gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.

(6) Vertragssprache ist Deutsch.

(7) Sollten einzelne Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, richtet sich die Rechtsfolge nach den gesetzlichen Vorschriften. Die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen bleibt unberührt, soweit der Vertrag im Übrigen fortbestehen kann.

Stand: 29. September 2026

Widerrufsbelehrung für Verbraucher

Widerrufsrecht

Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.

Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.

Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns

Remind Your Balance
Inhaber: Jürgen Karwath
Zweibörnstraße 4
65189 Wiesbaden
Deutschland

Telefon: +49 1520 7682509
E-Mail: juergen.karwath@remind-your-balance.de

mittels einer eindeutigen Erklärung, zum Beispiel eines mit der Post versandten Briefes oder einer E-Mail, über Ihren Entschluss informieren, diesen Vertrag zu widerrufen.

Sie können dafür das nachfolgende Muster-Widerrufsformular verwenden. Die Verwendung des Formulars ist jedoch nicht vorgeschrieben.

Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

Folgen des Widerrufs

Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf bei uns eingegangen ist.

Für die Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Zahlung eingesetzt haben, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde. Wegen dieser Rückzahlung werden Ihnen keine Entgelte berechnet.

Haben Sie verlangt, dass die vereinbarte Dienstleistung bereits während der Widerrufsfrist beginnen soll, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen. Dieser entspricht dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns über die Ausübung des Widerrufsrechts unterrichten, bereits erbrachten Leistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der vertraglich vereinbarten Leistungen.

Muster-Widerrufsformular

Wenn Sie den Vertrag widerrufen möchten, können Sie dieses Formular ausfüllen und an uns zurücksenden. Die Verwendung dieses Formulars ist nicht vorgeschrieben.

An:

Remind Your Balance
Inhaber: Jürgen Karwath
Zweibörnstraße 4
65189 Wiesbaden
Deutschland

E-Mail: juergen.karwath@remind-your-balance.de

Hiermit widerrufe ich den von mir abgeschlossenen Vertrag über die Erbringung der folgenden Dienstleistung:

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Bezeichnung der gebuchten Leistung:

__________________________________________________

Vertrag geschlossen beziehungsweise gebucht am:

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Name des Verbrauchers:

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Anschrift des Verbrauchers:

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E-Mail-Adresse des Verbrauchers:

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Datum:

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Unterschrift des Verbrauchers:

__________________________________________________

Die Unterschrift ist nur erforderlich, wenn das Formular auf Papier übermittelt wird.

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