ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN (AGB)
Remind Your Balance Inhaber: Jürgen Karwath
Inhaltsverzeichnis
ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN (AGB)
Abschnitt A – Allgemeine Bestimmungen
§ 3 Anbieter und Vertragspartner
§ 7 Rechnungsstellung und Zahlungsbedingungen
§ 9 Aufrechnung und Zurückbehaltungsrecht
§ 10 Durchführung der Leistungen
§ 11 Änderungen von Leistungen
§ 12 Absage von Veranstaltungen
§ 18 Firmenveranstaltungen und Inhouse-Schulungen
§ 19 Gesetzliches Widerrufsrecht für Verbraucher
§ 20 Rücktritt und Stornierung
§ 23 Digitale Produkte und Inhalte
§ 24 Zugang zu digitalen Angeboten
§ 25 Nutzungsrechte an digitalen Inhalten
§ 26 Mitgliederbereiche und Online-Plattformen
§ 29 Aufzeichnungen von Veranstaltungen
§ 31 Foto-, Video- und Audioaufnahmen
§ 38 Verbraucherstreitbeilegung
Abschnitt A – Allgemeine Bestimmungen
§ 1 Geltungsbereich
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für sämtliche Verträge zwischen Remind Your Balance (nachfolgend „Anbieter“), und seinen Kunden über die Erbringung von Dienstleistungen, die Durchführung von Veranstaltungen sowie die Bereitstellung digitaler Inhalte.
(2) Diese AGB gelten sowohl gegenüber Verbrauchern im Sinne des § 13 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) als auch gegenüber Unternehmern im Sinne des § 14 BGB, soweit nicht gesetzlich zwingende Vorschriften oder individuelle Vereinbarungen etwas anderes bestimmen.
(3) Sie gelten insbesondere für folgende Leistungen des Anbieters:
a) Präsenzseminare,
b) Workshops,
c) Vorträge,
d) Online-LIVE-Veranstaltungen,
e) Webinare,
f) Einzel- und Gruppencoachings,
g) Firmenseminare und Inhouse-Schulungen,
h) Kurse zur Förderung von Resilienz, Stressmanagement, Achtsamkeit, Meditation, Kommunikation, Mentaltraining sowie weiterer Themen der persönlichen Entwicklung,
i) digitale Bildungsangebote,
j) Online-Kurse,
k) Audio- und Videoprogramme,
l) Meditationen und Entspannungsprogramme,
m) Download-Produkte,
n) Mitgliederbereiche,
o) sonstige gegenwärtige oder zukünftige Leistungen des Anbieters.
(4) Maßgeblich ist die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültige Fassung dieser AGB.
(5) Entgegenstehende oder von diesen AGB abweichende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zugestimmt hat.
(6) Individuelle Vereinbarungen zwischen den Vertragsparteien haben Vorrang vor diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Gesetzlich zwingende Vorschriften bleiben unberührt.
§ 2 Begriffsbestimmungen
Soweit in diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen nichts anderes geregelt ist, gelten die folgenden Begriffsbestimmungen:
(1) Anbieter
Anbieter ist Remind Your Balance, Inhaber Jürgen Karwath.
(2) Kunde
Kunde ist jede natürliche oder juristische Person, die mit dem Anbieter einen Vertrag über die angebotenen Leistungen abschließt.
(3) Teilnehmer
Teilnehmer ist die Person, die tatsächlich an einer Veranstaltung, einem Coaching oder einem digitalen Angebot teilnimmt. Kunde und Teilnehmer können identisch sein oder voneinander abweichen.
(4) Verbraucher
Verbraucher ist jede natürliche Person, die den Vertrag überwiegend zu Zwecken abschließt, die weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB).
(5) Unternehmer
Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss des Vertrages in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt (§ 14 BGB).
(6) Textform
Soweit diese AGB die Textform verlangen, genügt insbesondere die Übermittlung per E-Mail oder über andere gesetzlich anerkannte elektronische Kommunikationswege im Sinne des § 126b BGB.
§ 3 Anbieter und Vertragspartner
(1) Vertragspartner für sämtliche Leistungen ist:
Remind Your Balance
Inhaber: Jürgen Karwath
Zweibörnstraße 4
65189 Wiesbaden
Deutschland
Telefon: +49 (0) 1520 7682509 E-Mail: juergen.karwath@remind-your-balance.de Internet: www.remind-your-balance.de
(2) Der Anbieter betreibt sein Unternehmen als Einzelunternehmen.
(3) Der Anbieter nimmt die Kleinunternehmerregelung gemäß § 19 Umsatzsteuergesetz (UStG) in Anspruch. Auf Rechnungen wird daher keine Umsatzsteuer ausgewiesen.
(4) Maßgebliche Kommunikationssprache für den Vertrag und die Durchführung der Leistungen ist Deutsch.
§ 4 Leistungsangebot
(1) Der Anbieter bietet Dienstleistungen zur Wissensvermittlung, Persönlichkeitsentwicklung sowie zur Förderung von Resilienz, Stresskompetenz, Kommunikation, Achtsamkeit, Entspannung und mentaler Stärke an.
(2) Das Leistungsangebot umfasst insbesondere:
a) Seminare,
b) Workshops,
c) Vorträge,
d) Coachings,
e) Online-LIVE-Veranstaltungen,
f) Webinare,
g) Firmenschulungen,
h) Inhouse-Veranstaltungen,
i) digitale Lernangebote,
j) Audio- und Videoinhalte,
k) Meditationen,
l) Entspannungsprogramme,
m) weitere Bildungs- und Coachingangebote.
(3) Inhalt, Umfang, Dauer, Veranstaltungsform, Veranstaltungsort, technische Voraussetzungen, Teilnahmevoraussetzungen sowie die Vergütung ergeben sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung oder dem individuellen Angebot.
(4) Der Anbieter ist berechtigt, sein Leistungsangebot jederzeit weiterzuentwickeln, anzupassen oder zu erweitern, soweit dadurch bereits geschlossene Verträge nicht beeinträchtigt werden.
§ 5 Vertragsschluss
(1) Die Darstellung der Leistungen auf der Website, in sozialen Medien, in Broschüren, Flyern oder sonstigen Informationsmedien stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine unverbindliche Aufforderung zur Abgabe eines Angebots durch den Kunden.
(2) Die Anmeldung oder Buchung kann – soweit vom Anbieter vorgesehen – insbesondere erfolgen
a) über das Kontaktformular,
b) per E-Mail,
c) schriftlich,
d) telefonisch,
e) über ein Online-Buchungssystem,
f) über sonstige ausdrücklich vom Anbieter freigegebene Kommunikationswege.
(3) Mit der Anmeldung gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrages ab.
(4) Der Vertrag kommt erst zustande, wenn der Anbieter die Anmeldung ausdrücklich in Textform bestätigt oder die Leistung tatsächlich erbringt.
(5) Der Anbieter ist berechtigt, Anmeldungen ohne Angabe von Gründen abzulehnen, sofern dem keine gesetzlichen Vorschriften entgegenstehen und keine unzulässige Benachteiligung vorliegt.
(6) Änderungen oder Ergänzungen des Vertrages bedürfen mindestens der Textform, soweit gesetzlich keine strengere Form vorgeschrieben ist.
§ 6 Preise und Vergütung
(1) Für sämtliche Leistungen des Anbieters gelten die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses veröffentlichten oder individuell vereinbarten Preise.
(2) Alle Preisangaben verstehen sich als Endpreise in Euro (€), sofern nicht ausdrücklich etwas anderes angegeben ist.
(3) Der Anbieter nimmt die Kleinunternehmerregelung gemäß § 19 Umsatzsteuergesetz (UStG) in Anspruch. Aus diesem Grund wird auf Rechnungen keine Umsatzsteuer ausgewiesen.
(4) Im Leistungsumfang enthalten sind ausschließlich die in der jeweiligen Leistungsbeschreibung ausdrücklich genannten Leistungen. Darüber hinausgehende Leistungen bedürfen einer gesonderten Vereinbarung und können zusätzlich berechnet werden.
(5) Reisekosten, Übernachtungskosten, Raummieten, Materialkosten oder sonstige Auslagen sind nur dann Bestandteil der vereinbarten Vergütung, wenn dies ausdrücklich schriftlich vereinbart wurde.
§ 7 Rechnungsstellung und Zahlungsbedingungen
(1) Die Rechnungsstellung erfolgt grundsätzlich in elektronischer Form per E-Mail, sofern keine gesetzliche Verpflichtung oder individuelle Vereinbarung eine andere Form vorsieht.
(2) Rechnungen sind innerhalb von 14 Kalendertagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig, sofern auf der Rechnung keine andere Zahlungsfrist angegeben ist.
(3) Die Zahlung erfolgt auf das in der Rechnung angegebene Konto oder über die vom Anbieter angebotenen Zahlungsmethoden.
(4) Der Anbieter ist berechtigt, für einzelne Leistungen oder Veranstaltungen eine vollständige oder teilweise Vorauszahlung zu verlangen.
(5) Bei digitalen Angeboten, Online-Veranstaltungen oder kurzfristigen Buchungen kann der Zugang oder die Teilnahme bis zum vollständigen Zahlungseingang zurückgehalten werden.
(6) Eine Teilnahmebescheinigung, ein Zertifikat oder digitale Inhalte können bis zum vollständigen Ausgleich sämtlicher fälliger Forderungen zurückbehalten werden, soweit gesetzlich zulässig.
§ 8 Zahlungsverzug
(1) Gerät der Kunde mit der Zahlung in Verzug, gelten die gesetzlichen Vorschriften.
(2) Der Anbieter ist berechtigt, Verzugszinsen sowie weitere gesetzlich zulässige Verzugsschäden geltend zu machen.
(3) Der Anbieter ist berechtigt, bei Zahlungsverzug weitere Leistungen bis zur vollständigen Begleichung sämtlicher offenen Forderungen auszusetzen, soweit gesetzlich zulässig.
(4) Bereits entstandene Mahn-, Inkasso- oder Rechtsverfolgungskosten können im gesetzlich zulässigen Umfang geltend gemacht werden.
(5) Dem Kunden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass kein oder ein geringerer Schaden entstanden ist.
§ 9 Aufrechnung und Zurückbehaltungsrecht
(1) Der Kunde kann nur mit solchen Forderungen aufrechnen, die rechtskräftig festgestellt, unbestritten oder vom Anbieter ausdrücklich anerkannt wurden.
(2) Ein Zurückbehaltungsrecht kann nur wegen Ansprüchen aus demselben Vertragsverhältnis ausgeübt werden.
§ 10 Durchführung der Leistungen
(1) Der Anbieter erbringt seine Leistungen mit der gebotenen fachlichen Sorgfalt entsprechend der jeweiligen Leistungsbeschreibung sowie unter Berücksichtigung des vereinbarten Veranstaltungsformats.
(2) Art, Inhalt, Umfang, Dauer, Ablauf, Veranstaltungsort, eingesetzte Methoden sowie technische Plattformen richten sich nach der jeweiligen Leistungsbeschreibung oder der individuellen Vereinbarung.
(3) Der Anbieter ist berechtigt, Inhalt, Ablauf, Methodik oder eingesetzte Medien anzupassen, soweit hierdurch der wesentliche Charakter der gebuchten Leistung nicht verändert wird und die Änderung für den Kunden zumutbar ist.
(4) Ein bestimmter persönlicher, gesundheitlicher, wirtschaftlicher oder beruflicher Erfolg wird nicht geschuldet. Der Erfolg einer Veranstaltung oder eines Coachings hängt insbesondere von der aktiven Mitwirkung und den individuellen Voraussetzungen des Teilnehmers ab.
(5) Der Anbieter ist berechtigt, zur Durchführung seiner Leistungen geeignete Erfüllungsgehilfen, Referenten oder technische Dienstleister einzusetzen.
§ 11 Änderungen von Leistungen
(1) Der Anbieter ist berechtigt, Termine, Veranstaltungsorte, Veranstaltungsformen oder eingesetzte technische Systeme zu ändern, sofern hierfür ein sachlicher Grund besteht und die Änderung dem Kunden zumutbar ist.
(2) Ein sachlicher Grund liegt insbesondere vor bei
a) Erkrankung des Anbieters oder eines Referenten,
b) technischen Störungen,
c) Ausfall eines Veranstaltungsortes,
d) behördlichen Anordnungen,
e) Sicherheitsgründen,
f) organisatorischen Erfordernissen,
g) höherer Gewalt.
(3) Änderungen werden dem Kunden bzw. Teilnehmer unverzüglich über die zuletzt mitgeteilten Kontaktdaten bekannt gegeben.
(4) Soweit möglich, wird ein Ersatztermin angeboten.
§ 12 Absage von Veranstaltungen
(1) Der Anbieter ist berechtigt, Veranstaltungen aus wichtigem Grund abzusagen.
Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor bei
a) Erkrankung,
b) höherer Gewalt,
c) technischen Ausfällen,
d) behördlichen Maßnahmen,
e) unvorhersehbaren organisatorischen Gründen.
(2) Bereits gezahlte Teilnahmegebühren werden in diesem Fall vollständig erstattet oder auf Wunsch des Kunden auf einen Ersatztermin angerechnet.
(3) Weitergehende Ansprüche bestehen nur im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften.
(4) Der Anbieter haftet insbesondere nicht für bereits entstandene Reise-, Übernachtungs-, Verdienstausfall- oder sonstige mittelbare Schäden, soweit gesetzlich zulässig.
§ 13 Höhere Gewalt
(1) Kann eine Leistung aufgrund höherer Gewalt oder sonstiger vom Anbieter nicht zu vertretender Umstände ganz oder teilweise nicht erbracht werden, verlängern sich die Leistungspflichten für die Dauer der Behinderung.
(2) Als Fälle höherer Gewalt gelten insbesondere:
a) Naturkatastrophen,
b) Pandemien,
c) Epidemien,
d) Krieg,
e) Terroranschläge,
f) behördliche Maßnahmen,
g) Streiks,
h) Stromausfälle,
i) Ausfälle von Telekommunikations- oder Internetdiensten,
j) Cyberangriffe einschließlich Hackerangriffen
k) Ausfälle von Cloud-Diensten oder Rechenzentren,
m) vergleichbare unvorhersehbare Ereignisse.
(3) Ist die Durchführung dauerhaft unmöglich oder für eine Vertragspartei unzumutbar, sind beide Parteien berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten.
(4) Bereits erbrachte Leistungen sowie bis zum Zeitpunkt des Rücktritts entstandene Ansprüche bleiben hiervon unberührt.
§ 14 Teilnahmevoraussetzungen
(1) Die Teilnahme an den Leistungen des Anbieters setzt grundsätzlich keine besonderen Vorkenntnisse voraus, sofern in der jeweiligen Leistungsbeschreibung nichts anderes angegeben ist.
(2) Der Teilnehmer ist verpflichtet, die in der Leistungsbeschreibung genannten technischen, organisatorischen oder persönlichen Voraussetzungen eigenverantwortlich zu erfüllen.
(3) Der Anbieter ist berechtigt, Teilnehmer von einer Veranstaltung auszuschließen, wenn diese
a) den Ablauf der Veranstaltung nachhaltig stören,
b) andere Teilnehmer beleidigen, bedrohen oder belästigen,
c) gegen gesetzliche Vorschriften verstoßen,
d) trotz vorheriger Aufforderung den Anweisungen des Anbieters nicht nachkommen oder
e) das Vertrauensverhältnis nachhaltig beeinträchtigen.
(4) Im Falle eines berechtigten Ausschlusses besteht kein Anspruch auf Erstattung der Teilnahmegebühr, sofern der Teilnehmer den Ausschluss zu vertreten hat.
(5) Gesetzliche Ansprüche des Teilnehmers bleiben unberührt.
§ 15 Online-Veranstaltungen
(1) Online-Veranstaltungen werden über die jeweils in der Leistungsbeschreibung angegebene technische Plattform durchgeführt.
(2) Der Teilnehmer ist selbst dafür verantwortlich, rechtzeitig vor Veranstaltungsbeginn die technischen Voraussetzungen für die Teilnahme sicherzustellen. Hierzu gehören insbesondere:
- eine stabile Internetverbindung,
- ein geeignetes Endgerät,
- gegebenenfalls Kamera und Mikrofon,
- ein aktueller Internetbrowser oder die erforderliche Software
soweit für die jeweilige Veranstaltung erforderlich.
(3) Technische Probleme innerhalb des Verantwortungsbereichs des Teilnehmers begründen grundsätzlich keinen Anspruch auf Rückerstattung, Wiederholung oder Schadensersatz.
(4) Zugangsdaten dürfen ausschließlich vom angemeldeten Teilnehmer genutzt werden und dürfen ohne vorherige Zustimmung des Anbieters nicht an Dritte weitergegeben werden.
(5) Der Anbieter ist berechtigt, Teilnehmer bei missbräuchlicher Nutzung oder unberechtigter Weitergabe von Zugangsdaten von der Veranstaltung auszuschließen.
(6) Soweit nicht ausdrücklich schriftlich vereinbart, besteht kein Anspruch auf eine Aufzeichnung der Veranstaltung oder auf eine nachträgliche Bereitstellung der Inhalte.
§ 16 Präsenzveranstaltungen
(1) Der Teilnehmer verpflichtet sich, pünktlich zum Veranstaltungsbeginn zu erscheinen.
(2) Verspätungen berechtigen grundsätzlich nicht zur Verlängerung der Veranstaltung oder zu einer anteiligen Erstattung der Teilnahmegebühr.
(3) Der Teilnehmer verpflichtet sich, die Hausordnung des jeweiligen Veranstaltungsortes sowie berechtigte Sicherheits- und Organisationsanweisungen des Anbieters oder des Veranstaltungsbetreibers einzuhalten.
(4) Der Teilnehmer haftet nach den gesetzlichen Vorschriften für von ihm schuldhaft verursachte Schäden.
§ 17 Coachings
(1) Coachings dienen der persönlichen Entwicklung, der Vermittlung von Wissen sowie der Unterstützung bei individuellen Fragestellungen.
(2) Coaching ersetzt keine ärztliche, psychotherapeutische, psychiatrische oder heilkundliche Behandlung.
(3) Der Teilnehmer verpflichtet sich, eigenverantwortlich zu entscheiden, welche Inhalte er im Coaching bespricht und welche Empfehlungen er umsetzt.
(4) Der Anbieter schuldet keinen bestimmten persönlichen, gesundheitlichen, wirtschaftlichen oder beruflichen Erfolg.
(5) Coaching setzt die freiwillige Mitwirkung des Teilnehmers voraus.
§ 18 Firmenveranstaltungen und Inhouse-Schulungen
(1) Für Veranstaltungen bei Unternehmen, Behörden, öffentlichen Einrichtungen oder sonstigen Organisationen gelten ergänzend die individuell vereinbarten Vertragsbedingungen.
(2) Der Auftraggeber stellt sicher, dass geeignete Räumlichkeiten, vereinbarte technische Ausstattung sowie organisatorische Voraussetzungen rechtzeitig zur Verfügung stehen, soweit diese nach der Vereinbarung in seinen Verantwortungsbereich fallen.
(3) Der Anbieter ist berechtigt, Veranstaltungsunterlagen, Präsentationen oder sonstige Arbeitsmaterialien ausschließlich für die vereinbarte Veranstaltung zur Verfügung zu stellen.
(4) Eine weitergehende Vervielfältigung, Veröffentlichung oder unternehmensweite Nutzung der Unterlagen ist nur mit vorheriger ausdrücklicher Zustimmung des Anbieters zulässig, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist.
(5) Änderungen des vereinbarten Leistungsumfangs während der Durchführung bedürfen einer einvernehmlichen Abstimmung. Soweit hierdurch zusätzlicher Aufwand entsteht, sind die Vertragsparteien berechtigt, eine angemessene Anpassung der Vergütung zu vereinbaren.
§ 19 Gesetzliches Widerrufsrecht für Verbraucher
(1) Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht nach den gesetzlichen Bestimmungen zu, soweit kein gesetzlicher Ausschluss des Widerrufsrechts besteht.
(2) Einzelheiten zum Widerrufsrecht, zu dessen Ausübung sowie zu den Rechtsfolgen ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung, die dem Verbraucher im Rahmen des Vertragsschlusses zur Verfügung gestellt wird.
(3) Die Widerrufsbelehrung und das gesetzliche Muster-Widerrufsformular sind Bestandteil der Vertragsunterlagen, jedoch nicht Bestandteil dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
(4) Soweit das Widerrufsrecht nach den gesetzlichen Vorschriften ausgeschlossen oder vorzeitig erloschen ist, gelten ausschließlich die gesetzlichen Regelungen.
§ 20 Rücktritt und Stornierung
(1) Soweit kein gesetzliches Widerrufsrecht besteht oder dieses bereits erloschen ist, gelten für einen Rücktritt des Kunden die nachfolgenden Regelungen.
(2) Der Kunde kann bis zum Beginn der gebuchten Leistung jederzeit in Textform vom Vertrag zurücktreten.
(3) Sofern in der jeweiligen Leistungsbeschreibung keine abweichenden Stornobedingungen vereinbart wurden, gelten folgende Stornopauschalen:
- bis 28 Kalendertage vor Veranstaltungsbeginn: kostenfrei,
- 27 bis 14 Kalendertage vor Veranstaltungsbeginn: 25 % der vereinbarten Vergütung,
- 13 bis 7 Kalendertage vor Veranstaltungsbeginn: 50 % der vereinbarten Vergütung,
- weniger als 7 Kalendertage vor Veranstaltungsbeginn oder bei Nichterscheinen: 100 % der vereinbarten Vergütung.
(4) Dem Kunden bleibt ausdrücklich der Nachweis vorbehalten, dass dem Anbieter kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.
(5) Dem Anbieter bleibt vorbehalten, einen tatsächlich höheren Schaden nachzuweisen, soweit dies gesetzlich zulässig ist.
§ 21 Umbuchung
(1) Der Kunde kann bis spätestens 7 Kalendertage vor Veranstaltungsbeginn eine Umbuchung auf einen anderen verfügbaren Termin beantragen.
(2) Ein Anspruch auf Umbuchung besteht nicht. Der Anbieter entscheidet nach Verfügbarkeit und organisatorischen Möglichkeiten.
(3) Eine genehmigte Umbuchung kann mit einer angemessenen Bearbeitungsgebühr verbunden werden, soweit tatsächlich ein entsprechender Verwaltungsaufwand entsteht oder dies vorab vereinbart oder in der jeweiligen Leistungsbeschreibung ausgewiesen wurde.
(4) Nach Beginn der gebuchten Leistung ist eine Umbuchung grundsätzlich ausgeschlossen, sofern keine gesetzliche Verpflichtung oder individuelle Vereinbarung etwas anderes vorsieht.
§ 22 Ersatzteilnehmer
(1) Der Kunde ist berechtigt, bis zum Veranstaltungsbeginn einen geeigneten Ersatzteilnehmer zu benennen.
(2) Voraussetzung ist, dass
- der Ersatzteilnehmer die Teilnahmevoraussetzungen erfüllt,
- der Anbieter der Übertragung nicht aus wichtigem Grund widerspricht und
- die organisatorische Durchführung hierdurch nicht wesentlich beeinträchtigt wird.
(3) Kunde und Ersatzteilnehmer haften bis zur vollständigen Vertragsübernahme gesamtschuldnerisch für bestehende Zahlungsansprüche.
(4) Für den Wechsel des Teilnehmers kann eine angemessene Bearbeitungsgebühr erhoben werden, sofern hierdurch zusätzlicher Verwaltungsaufwand entsteht.
§ 23 Digitale Produkte und Inhalte
(1) Der Anbieter stellt – je nach Leistungsbeschreibung – digitale Inhalte zur Verfügung. Hierzu gehören insbesondere:
- Online-Kurse,
- Video- und Audioaufzeichnungen,
- Meditationen,
- Entspannungsprogramme,
- Arbeitsblätter,
- E-Books,
- Skripte,
- Präsentationen,
- Checklisten,
- digitale Downloads,
- Podcasts,
- sonstige digitale Lern- und Informationsmaterialien.
(2) Art, Umfang, Verfügbarkeit und Nutzungsdauer ergeben sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung oder der individuellen Vereinbarung.
(3) Der Anbieter ist berechtigt, digitale Inhalte technisch weiterzuentwickeln, zu aktualisieren oder an gesetzliche oder technische Anforderungen anzupassen, soweit dadurch der wesentliche Vertragszweck nicht beeinträchtigt wird.
(4) Soweit nichts anderes vereinbart wurde, erfolgt die Bereitstellung digitaler Inhalte ausschließlich zum persönlichen Gebrauch des Kunden.
§ 24 Zugang zu digitalen Angeboten
(1) Der Zugang zu digitalen Angeboten erfolgt über die vom Anbieter bereitgestellten Zugangsdaten oder technischen Systeme.
(2) Zugangsdaten sind vom Kunden vertraulich zu behandeln und vor dem Zugriff Dritter zu schützen.
(3) Der Kunde ist verpflichtet, den Anbieter unverzüglich zu informieren, wenn Anhaltspunkte für einen Missbrauch seiner Zugangsdaten bestehen.
(4) Der Anbieter ist berechtigt, Zugänge vorübergehend oder dauerhaft zu sperren, wenn
- Zugangsdaten missbräuchlich verwendet werden,
- gegen diese AGB verstoßen wird,
- berechtigte Sicherheitsinteressen dies erfordern oder
- gesetzliche Verpflichtungen bestehen.
(5) Nach Beendigung des Vertragsverhältnisses endet der Zugang zu passwortgeschützten Bereichen, sofern keine abweichende Vereinbarung getroffen wurde.
§ 25 Nutzungsrechte an digitalen Inhalten
(1) Sämtliche digitalen Inhalte werden ausschließlich zur persönlichen Nutzung des Kunden bereitgestellt.
(2) Der Kunde erhält ein einfaches, nicht ausschließliches, nicht übertragbares und nicht unterlizenzierbares Nutzungsrecht für den vereinbarten Zweck.
(3) Ohne vorherige ausdrückliche Zustimmung des Anbieters ist insbesondere untersagt,
a) digitale Inhalte ganz oder teilweise zu vervielfältigen,
b) öffentlich zugänglich zu machen,
c) zu veröffentlichen,
d) weiterzugeben,
e) zu verkaufen,
f) zu vermieten,
g) zu bearbeiten oder
h) gewerblich zu nutzen,
soweit gesetzlich nichts anderes vorgesehen ist.
(4) Gesetzliche Schranken des Urheberrechts bleiben unberührt.
§ 26 Mitgliederbereiche und Online-Plattformen
(1) Soweit der Anbieter geschützte Mitgliederbereiche oder Online-Plattformen zur Verfügung stellt, besteht kein Anspruch auf deren dauerhafte oder unterbrechungsfreie Verfügbarkeit.
(2) Wartungsarbeiten, Sicherheitsupdates oder technische Weiterentwicklungen können zu vorübergehenden Einschränkungen führen.
(3) Der Anbieter bemüht sich, technische Störungen innerhalb angemessener Zeit zu beheben.
(4) Der Kunde darf Mitgliederbereiche ausschließlich entsprechend ihrer Zweckbestimmung nutzen.
(5) Missbräuchliche Nutzung kann zur Sperrung des Zugangs sowie zu weiteren gesetzlichen oder vertraglichen Maßnahmen führen.
§ 27 Urheberrechte
(1) Sämtliche im Rahmen der Leistungen des Anbieters zur Verfügung gestellten Inhalte und Materialien sind – soweit nicht ausdrücklich anders gekennzeichnet – urheberrechtlich oder durch sonstige Schutzrechte zugunsten des Anbieters oder der jeweiligen Rechteinhaber geschützt.
(2) Dies gilt insbesondere für:
- Seminarunterlagen,
- Präsentationen,
- Skripte,
- Arbeitsblätter,
- Konzepte,
- Trainings- und Coachingmethoden,
- Meditationen,
- Audio- und Videoaufnahmen,
- Grafiken,
- Fotografien,
- Logos,
- Texte,
- Podcasts,
- digitale Lerninhalte,
- sowie sämtliche sonstigen bereitgestellten Materialien.
(3) Durch die Teilnahme an einer Veranstaltung oder den Erwerb digitaler Inhalte werden keine Eigentums-, Urheber- oder sonstigen Schutzrechte übertragen, soweit nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.
§ 28 Nutzungsrechte
(1) Der Kunde erhält ausschließlich das Recht, die bereitgestellten Inhalte für eigene private oder – soweit vereinbart – eigene berufliche Zwecke zu nutzen.
(2) Ohne vorherige ausdrückliche Zustimmung des Anbieters ist insbesondere untersagt,
a) Inhalte zu vervielfältigen,
b) zu veröffentlichen,
c) Dritten zugänglich zu machen,
d) weiterzugeben,
e) zu verkaufen,
f) zu vermieten,
g) zu lizenzieren,
h) öffentlich vorzuführen,
i) in Schulungen oder Seminaren einzusetzen,
j) ganz oder teilweise kommerziell zu verwerten.
(3) Gesetzlich zulässige Nutzungen nach dem Urheberrechtsgesetz bleiben hiervon unberührt.
§ 29 Aufzeichnungen von Veranstaltungen
(1) Bild-, Ton- oder Videoaufzeichnungen von Veranstaltungen, Coachings oder Online-Angeboten durch Teilnehmer sind nur mit vorheriger ausdrücklicher Zustimmung des Anbieters zulässig.
(2) Dies gilt insbesondere für:
- Bildschirmaufzeichnungen,
- Audioaufnahmen,
- Videoaufnahmen,
- Fotografien,
- Livestreams,
- Mitschnitte mittels Software oder Apps,
- sowie vergleichbare Aufzeichnungstechniken.
(3) Eine Zustimmung kann vom Anbieter jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden, sofern berechtigte Interessen des Anbieters oder Dritter dies erfordern.
(4) Gesetzlich zulässige Aufzeichnungen bleiben unberührt.
§ 30 Datenschutz
(1) Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten ausschließlich im Rahmen der jeweils geltenden datenschutzrechtlichen Vorschriften, insbesondere der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) sowie des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG).
(2) Informationen über Art, Umfang, Zwecke, Rechtsgrundlagen und Dauer der Verarbeitung personenbezogener Daten sowie über die Rechte der betroffenen Personen ergeben sich aus der gesonderten Datenschutzerklärung des Anbieters.
(3) Die jeweils aktuelle Datenschutzerklärung ist auf der Internetseite des Anbieters abrufbar und wird, soweit gesetzlich erforderlich, im Rahmen des Vertragsschlusses zur Verfügung gestellt.
§ 31 Foto-, Video- und Audioaufnahmen
(1) Während Veranstaltungen können durch den Anbieter Foto-, Video- oder Audioaufnahmen angefertigt werden, sofern hierfür eine geeignete Rechtsgrundlage besteht oder die erforderliche Einwilligung der betroffenen Personen vorliegt.
(2) Zweck, Umfang und Art der Nutzung solcher Aufnahmen werden den Teilnehmern vor der jeweiligen Veranstaltung transparent mitgeteilt.
(3) Die Teilnahme an einer Veranstaltung verpflichtet grundsätzlich nicht dazu, einer Veröffentlichung von Bild-, Video- oder Audioaufnahmen zuzustimmen.
(4) Soweit eine Einwilligung erforderlich ist, kann diese jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden. Die Rechtmäßigkeit einer bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt hiervon unberührt.
(5) Weitergehende Informationen ergeben sich aus den gesonderten Einwilligungserklärungen sowie der Datenschutzerklärung.
§ 32 Vertraulichkeit
(1) Der Anbieter verpflichtet sich, persönliche Informationen, die ihm im Rahmen von Coachings, Beratungen oder Veranstaltungen bekannt werden, vertraulich zu behandeln, soweit keine gesetzliche Offenlegungspflicht besteht.
(2) Die Teilnehmer werden gebeten, auch persönliche Informationen anderer Teilnehmer vertraulich zu behandeln und nicht ohne deren ausdrückliche Zustimmung an Dritte weiterzugeben.
(3) Gruppenveranstaltungen leben vom offenen Austausch. Der Anbieter kann jedoch nicht gewährleisten oder überwachen, dass sämtliche Teilnehmer die Vertraulichkeit jederzeit einhalten.
(4) Gesetzliche Auskunfts-, Mitwirkungs- oder Offenlegungspflichten bleiben unberührt.
§ 33 Haftung
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Anbieters, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen.
(2) Bei einfach fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) haftet der Anbieter nur auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Wesentliche Vertragspflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.
(3) Im Übrigen ist die Haftung des Anbieters bei einfacher Fahrlässigkeit ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
(4) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht bei
- Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit,
- Ansprüchen nach dem Produkthaftungsgesetz,
- einer übernommenen Garantie,
- arglistigem Verschweigen eines Mangels oder
- in sonstigen Fällen zwingender gesetzlicher Haftung.
(5) Soweit die Haftung des Anbieters ausgeschlossen oder beschränkt ist, gilt dies auch zugunsten seiner gesetzlichen Vertreter, Mitarbeitenden, Referenten und sonstigen Erfüllungsgehilfen.
§ 34 Gesundheitlicher Hinweis
(1) Die Leistungen des Anbieters dienen der Wissensvermittlung, persönlichen Entwicklung, Prävention sowie der Förderung von Resilienz, Stresskompetenz, Achtsamkeit, Entspannung und mentaler Stärke.
(2) Sämtliche Angebote ersetzen keine ärztliche, psychotherapeutische, psychiatrische, psychologische oder sonstige heilkundliche Diagnose, Beratung oder Behandlung.
(3) Jeder Teilnehmer trägt die Verantwortung für seine körperliche und psychische Belastbarkeit sowie für die Entscheidung, in welchem Umfang er an Übungen, Meditationen, Entspannungsverfahren oder sonstigen Angeboten teilnimmt.
(4) Teilnehmer mit bestehenden körperlichen oder psychischen Erkrankungen, akuten Beschwerden oder gesundheitlichen Einschränkungen wird empfohlen, vor der Teilnahme gegebenenfalls ärztlichen oder therapeutischen Rat einzuholen.
(5) Der Anbieter gibt keine Heilversprechen ab und schuldet keinen medizinischen, therapeutischen oder gesundheitlichen Behandlungserfolg.
(6) Werden während einer Veranstaltung oder eines Coachings gesundheitliche Beschwerden wahrgenommen, entscheidet der Teilnehmer eigenverantwortlich über eine Unterbrechung oder Beendigung seiner Teilnahme und nimmt bei Bedarf ärztliche Hilfe in Anspruch.
§ 35 Änderungen dieser AGB
(1) Maßgeblich für den jeweiligen Vertrag ist die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültige Fassung dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
(2) Änderungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten ausschließlich für Verträge, die nach ihrem Inkrafttreten geschlossen werden, sofern nicht gesetzliche Vorschriften oder ausdrücklich vereinbarte Regelungen etwas anderes vorsehen.
§ 36 Anwendbares Recht
(1) Für sämtliche Rechtsbeziehungen zwischen dem Anbieter und dem Kunden gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
(2) Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als dadurch der Schutz zwingender gesetzlicher Bestimmungen des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, nicht entzogen wird.
§ 37 Gerichtsstand
(1) Ist der Kunde Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen oder hat er keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland, ist – soweit gesetzlich zulässig – Gerichtsstand für sämtliche Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis der Sitz des Anbieters.
(2) Zwingende gesetzliche Gerichtsstände bleiben unberührt.
§ 38 Verbraucherstreitbeilegung
(1) Die Europäische Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS-Plattform) wird seit dem 20. Juli 2025 nicht mehr betrieben. Ein entsprechender Hinweis ist daher nicht mehr erforderlich.
(2) Der Anbieter ist weder verpflichtet noch bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen, sofern keine gesetzliche Verpflichtung besteht.
§ 39 Schlussbestimmungen
(1) Sollten einzelne Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt.
(2) An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften.
(3) Entsprechendes gilt für etwaige Regelungslücken.
Version: 1.0 Stand: 22.07.2026
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen ersetzen alle früheren Fassungen.
